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Christina

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Lebensschule

"Du lernst nicht für die Schule, sondern für's Leben!"

Diesen Satz haben sicherlich sehr viele während ihrer Schulzeit gehört - von Eltern, Lehrern und anderen Erwachsenen.

 Warum musste man uns das überhaupt sagen? Und warum hält sich dieser Satz von einer zur nächsten Generation am Leben. Ist es nicht klar, dass wir in der Schule Dinge lernen, die später "Im Leben" für uns wichtig sind?"

Ein Grund ist sicherlich der, dass Kinder vieles nicht wissen und deshalb den Sinn vieler Dinge nicht so gut begreifen, wie wir Erwachsenen das tun. Wir haben ja schließlich Erfahrung. Kennen uns aus!!

Ich weiß nicht.

Obwohl oder vielleicht gerade weil ich auf über vierzig Jahre Lebenserfahrung zurück greifen kann, zweifle ich immer mehr an der Wahrheit dieser Aussage:

"Du lernst nicht für die Schule, sondern für's Leben!"

Klar habe ich viel gelernt in den 13 Jahren, in denen ich zur Schule ging. Rechnen, Schreiben, Lesen, Geschichtsdaten, Biologie, Chemie, Physik. Zusammenfassen würde ich das in "Handwerkszeug" und "Fachwissen". Ich bin meinen Eltern dankbar, dass sie mir die Schule ermöglicht haben und meinen Lehrern dankbar, dass sie mir das Wissen vermittelt haben.

Doch reicht das aus, um im Leben klar zu kommen?

Ich will etwas ÜBER das Leben lernen.

Ich habe das Wissen, wie etwas funktioniert, weiß auch, wie ich zu gewissen Ergebnissen komme, aber ich weiß nichts über die Zusammenhänge zwischen den Dingen und den Sinn, der dahinter steckt.

Erst viel später, Jahre und Jahre nach meiner Schul- und Berufsausbildung, als meine Fragen immer mehr wurden, habe ich wichtige Lektionen gelernt für's Leben. Ich habe gelernt, dass es z.B. das Gesetz der Anziehung und das Gesetz der Entsprechung - wie oben so unten, wie außen, so innen - gibt. Geistige Gesetzte, die im gesamten Universum Gültigkeit haben und die z.B. erklären, warum ich immer wieder die gleichen Menschen anziehe, obwohl mein Ego-Ich etwas anderes will.

Ich habe gelernt, dass ich einen Körper, einen Verstand und Emotionen HABE, aber weder mein Körper, noch mein Verstand und schon gar nicht meine Gefühle BIN.

Ich habe auch gelernt, dass ich nicht Opfer irgendwelcher Umstände bin, sondern mitverantwortlich dafür, was mir geschieht. Ich bin Mitschöpfer meiner Realität.

All diese Erkenntnisse und die Tatsache, dass diese Dinge nicht - noch nicht - an unseren Schulen gelehrt werden, und sich durch dieses Wissen viel Leid in unseren Leben vermeiden ließe, haben mich dazu bewogen, selbst als Lehrerin tätig zu werden.

Ich gebe mein Wissen weiter als Lebenslehrerin.

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